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Veränderungen bei Bluthochdruck (Hypertonus)

Durch eine Augenhintergrundspiegelung kann der Augenarzt die Veränderungen in der Netzhaut nachweisen. Es zeigen sich hierbei häufig Engstellung und auffallende Schlängelung der kleinen Arterien mit einer Zunahme der Gefäßwandreflexe, eine Einschnürung der Venen durch darüber verlaufende Arterien, Blutungen, Schwellungen der Netzhaut und kleine Infarkte im Bereich der Nervenfaserschicht. Je nach Ausmaß und Dauer der Veränderungen kann ein Befund „Fundus hypertonicus“ in verschiedene Schweregrade eingeteilt werden.Da der Bluthochdruck genauso die der Diabetes eine Erkrankung des ganzen Körpers ist, kann man davon ausgehen, dass diese und ähnliche Gefäßveränderungen auch in anderen Organen auftreten, zum Beispiel in der Niere. Nur die Gefäße dort kann man nicht so leicht und schmerzlos untersuchen wie die am Auge. Die Gefäßveränderungen durch Hypertonus bilden sich zum großen Teil wieder zurück, wenn der Blutdruck über längere Zeit gut eingestellt ist. Deshalb eignet sich das Auge auch wie kein anderes Organ zur Kontrolle eines Therapieerfolges. Die Therapie eines Bluthochdruckes erfolgt durch Ihren Internisten oder Hausarzt.

Bitte sagen Sie bei der Terminvereinbarung, dass die Pupille weitgetropft werden soll, da Sie hohen Blutdruck haben. Planen Sie etwas Zeit ein, da das Weittropfen der Pupille ca. 30 Min dauert. Denken Sie daran, dass Sie mit weiter Pupille kein Auto fahren dürfen!